Eisblumen
entstehen an dünnen Fensterscheiben, wenn die Außentemperatur unter 0 °C sinkt, die Luftfeuchtigkeit im Raum entsprechend hoch, die wärmedämmende Wirkung des Fensters relativ gering ist und Kristallisationskeime oder -kerne wie zum Beispiel Staubteilchen auf dem Glas vorhanden sind, an denen Wasser kristallisieren kann. Wärmere Raumluft, die zur Scheibe strömt, kühlt ab. Mit der Temperatur sinkt auch die Fähigkeit der Luft Feuchtigkeit aufzunehmen. Der Wasserdampf, den die Luft nicht mehr aufnehmen kann, gefriert an der Scheibe und bildet dann Eiskristalle. Mit der Menge der Feuchtigkeit wächst die Eisblume und kann die ganze Scheibe bedecken.
















































